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  Es war für mich immer beglückend, seine Interpretationen zu hören. Er verfügt über alles, was ein ausgezeichneter Musiker braucht: Musikalität, Technik, Stilgefühl, Formgefühl, aufführungspraktische Sachkenntnisse, Orgelkenntnisse usw. ...Er vermittelte eine sprühende Musikalität.
  Zsigmond Szathmáry
   
  Eindrucksvolles Orgelkonzert in der Neuen Kirche
... seine Interpretation war gewaltig, durchdacht und mitreißend, ein grandioser Abschluß einer hochinteressanten Programmfolge im Spannungsgefüge zwischen Barock und heute.
  Emder Zeitung
   
  ... geniale Technik sowie hohe Transparenz in der Gestaltung waren charakteristisch für Liebig
  Bonner Rundschau
   
  Da wird mit Ruhe gespielt, mit Überlegenheit gestaltet, so daß die stilistischen Unterschiede atmosphärisch erlebbar werden. ...Das war ein herausragender Orgelabend.
  Thüringer Tageblatt, Weimar
   
  …His account of Marcel Dupré's "Variations sur un Noël" was a no-holds-barred indulgence in superb virtuosity and, for me, this brilliant and also witty performance amounted to quite the most thrilling playing of the entire festival …
  Irish Times, Dublin
   
  Je recommande vivement l'organiste Andreas Liebig comme Concertiste - interprête et virtuose... je pu me rendre compte de son grand talent musical et de ses qualités artistiques.
  Daniel Roth
   
  Die Musik wurde deutlich ...
...Messiaens "L'Ascension" mit dem Untertitel "Vier symphonische Meditationen" wurde ein ganz großartiges Erlebnis. Andreas Liebig gab mir von dem Werk das intensivste Erlebnis, das ich je gehabt habe ... Er ist ein phantastisch engagierter Musiker, der sowohl Virtuosität als auch Glut und Enthusiasmus besitzt. Er vermochte ganz einfach sowohl Messiaen als auch Franck auf eine Art zu spielen, daß wir Zuhörer empfanden, warum diese Musik so komponiert wurde.
  Fyens Stiftstidende, Odense
   
 

Ein großartiges Beispiel für die hohe Gabe der Interpretation ...

  General-Anzeiger, Bonn
   
  Meister an der Orgel ließ die "Königin" singen
...Ein herausragendes Konzert, das begeisterte, bewegte und mit einem äußerst sensiblen Künstler die Oelinghausener Orgel noch einmal erleben ließ...
  Westfalenpost
   
  Andreas Liebig bot schillernden Klang
Explosiv, in irdener Frische und mit Entfaltung aller Pracht der seinerzeit gepflegten Rhetorik, gestaltete Andreas Liebig (Stuttgart) zu Beginn der Orgelmatinée in St. Aegidien die Ecksätze von Bachs Toccata, Adagio und Fuge C-dur; verträumt singend das Adagio.
Dabei fielen sofort seine makellose Griffsicherheit, rhythmische Festigkeit sowie sein schillernder, doch nie überbordender Klangsinn auf...
Wie gründlich sich Liebig auch diesseits des Barock auskennt, bewies er bei Liszts Variationen nach einem Basso continuo des Thomaskantors. Ungestüm und mit einer fast immerwährenden Dämonie stürzte er sich in den lastenden Beginn. Er vermochte für die ausgedehnt schweifenden Manualpartien zarte Stimmkomplexe in Gegensätzlichkeit aufschimmern lassen. Bis hin zum neuen Ausbruch mit Doppelpedal. Den ließ der Gast wie selbstverständlich im kurzen, sphärenhaft beleuchteten Zwischenspiel in den Choral "Was Gott tut" hinübergleiten und türmte das Nachspiel zur geforderten Erhabenheit
  Lübecker Nachrichten
   
  …Andreas Liebig appears in temperament to be disciplined romantic, fully at home in the advanced Lisztian world of Julius Reubke's Sonata "The 94th Psalm" …Liebig's performance conveys the sinuously chromatic fervour of "The 94th Psalm" with strong conviction and was equally impressive in the short moto perpetuo burst of "Les yeux dans les roués" from Messiaen's 1951 "Livre d'Orgue"
  Irish Times, Dublin
   
  ... Es war ein Vergnügen zu hören, wie seine Wahl der Tempi mit dem Nachhall der Kirche harmonisierte: weder so schnell, daß die Details verschwanden, noch so langsam, daß die Einheit verloren ging. Auch vermag er es, die Musik zu verräumlichen und Raum und Dynamik zu vereinen. Seine Kopplungen von Nah- und Fernwirkungen mit kräftigen und schwachen Nuancen waren beeindruckend ohne demonstrativ zu wirken. Etwas ähnliches gilt von der Melodieführung: unterstützt von gesättigten, ausgewogenen Registrierungen.
... Ein begabtes Orgelspiel, das ebenso umfassend wie räumlich war...
  Berlingske Tidende, Kopenhagen
   
  Ein Abend, würdig dem Zentrum der Orgelkunst
... Die intensive Gestaltung von Max Regers "Fantasie und Fuge über B-A-C-H" op. 46 durch den 1962 in Gütersloh geborenen Organisten Andreas Liebig sprühte Lebendigkeit, Sensibilität und Kraft. Geschmeidig virtuos, fast schreiend, dann weich trat das berühmte Vier-Ton-Motiv immer wieder in aufwühlender und berührender Interpretation hervor, zielbewußt die Extreme auslotend. In der Fuge entwickelte sich das kostbare Tongeflecht wie träumend, erdentrückt aus tiefer Versunkenheit heraus in stetigem Crescendo und mündete lichtdurchflutet in ein erfülltes Finale...
 

Lübecker Nachrichten

   
  Machtvoller Lobgesang
... auf irgendeine Weise vereint Andreas Liebig ein immens gefühlvolles und durchsichtiges Spiel mit dem Monumentalen und Großartigen bei Bach. Vor allem hat man das Gefühl, daß er mit der Registrierung beinahe spielt, sie dazu benutzt - weit mehr, als man es sonst gewohnt ist - die einzelnen Stimmen hervorzuheben und zu verselbständigen. Gleichzeitig werden die einzelnen Stimmen im Ausdruck auf's Äußerste individualisiert. Hier gibt es nichts Kompaktes, keinen Orgelbrei, alles ist klar, groß, mächtig und strahlend.
Liebig beschloß sein Konzert mit Bachs großer Phantasie und Fuge in g-moll so ergreifend und machtvoll, daß Schicht um Schicht - um nicht zu sagen Lichtstrahl um Lichtstrahl - enthüllt wurde, bis der letzte Akkord sein Ziel erreichte: das innerste Wesen der Musik, Gottes Größe. Dieser Lobgesang ist so groß, daß er nicht zu begreifen, sondern nur zu hören und zu fühlen ist. Und Andreas Liebig kann ihn auch noch spielen.
  Fyens Stiftstidende, Odense
   
 

... Er ist wie keiner der von mir je betreuten Studenten zu künstlerisch und geistig profunder Durchdringung der von ihm gespielten Werke imstande. Seine musikalische Ausdruckskraft halte ich für hochbedeutend...

  Ludger Lohmann
 
…Andreas Liebig, ein aufgehender heller Stern am Organistenhimmel …
  Kieler Nachrichten
   
 

Festival winner returns to city
German Andreas Liebig, winner of the 1988 Dublin International organ festival, gave an extremely impressive recital in St. Patrick's Cathedral last night, back in the city to celebrate his earlier success. The program spanned from Bach to John Buckley. Each of Herr Liebig's performances had an exceptional clarity. His virtuosity and technical bravura were matched by the positive strength of his imaginative artistry.

The inclusion of John Buckley's 1985 piece for Gerard Gillen, "At the round earth's imagin'd corners", was a generous appreciation of this vividly colourful score. Its inspiration stemmed from one of John Donne's visionary sonnets, which Dr. Cyril Cusack declaimed by way of introduction. The quality of Buckley's writing, announced through dread summoning fanfares of almost colossal force, obviously touched the interpretative genius of Herr Liebig. The result brought a stunning account of this intensely dramatic piece of musical contrast where the gentlest of motifs could have a counterbalance and disturbing vehemence. The range and scope of the short work brought exceptional brilliance and excitement in performance.

But each of Herr Liebig's chosen subjects, which besides some delightful Bach moved into Mozart, César Franck and Liszt, had the same kind of magnificent treatment. RTE sponsored the recital.

  Evening Press, Dublin
 
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